inerviews [www.skipweb.de]

私は初めてみたのですが、こちらのHPを見つけました。
トーマスさんが、インタビューに答えていらっしゃいます。
なぜこの役を演じようと思ったのか?とかの質問に答えているようで、ちょっと興味深い感じです。

なんか表題もカッコいい事書いてそうなんですよ。

Qualzeit [ 02/2006 ]
Thomas Kretschmann zu Rohtenburg

Von King Kong zum Kannibalen: Deutschlands derzeit international bekanntester Filmstar hat vor keinem Kinomonster Angst. Interview von Kurt Zechner.



でもドイツ語なぁ。面倒くさいなぁ・・・。





Qualzeit Von King Kong zum Kannibalen: Deutschlands derzeit international bekanntester Filmstar hat vor keinem Kinomonster Angst. Interview von Kurt Zechner.

SKIP: Wie sind Sie zu diesem doch sehr ungewöhnlichen Projekt gekommen?

Thomas Kretschmann: Als ich vom King Kong-Dreh zurückkam, hab ich den Produzenten von Rohtenburg, Marco Weber, auf dem Schulhof getroffen, weil unsere Kinder in die gleiche Schule gehen. Dort hörte ich zum allerersten Mal von dem Projekt. Ich fand die Story unglaublich – vom Originalfall damals hab ich irgendwie nichts mitbekommen. Und je extremer eine Rolle ist, desto interessanter ist sie natürlich für einen Schauspieler. Dieser Part ist da natürlich ein Hammer. Einmal hab ich sogar gesagt, das wär ein echter Leckerbissen (lacht) ¬- das war natürlich gleich eine Schlagzeile.

SKIP: Würden Sie Herrn Meiwes, auf dessen Fall Rohtenburg ja beruht, gern mal persönlich treffen?

Thomas Kretschmann: Nein, nicht wirklich. Der Typ hat jemanden geschlachtet. Was soll ich zu dem sagen?

SKIP: Aber war die Frage, warum er das gemacht hat, nicht während der Arbeit am Film enorm wichtig? Würden Sie das nicht gerne erfahren?

Thomas Kretschmann: Ich hab gar nicht erst versucht, den "echten" Täter nachzuspielen – ich wollte diesem Herrn Meiwes weder ein Denkmal setzen noch ihn in den Dreck ziehen. Wichtig war mir meine Filmfigur. Auch da bleibt mir die Motivation letztlich unbegreiflich, aber soweit man es erklären kann, hab ich das versucht. Ich habe jemanden dargestellt, der ziemlich autistisch ist, so gar nicht aus sich rauskann und in seinem Körper gefangen ist. Trotzdem hat er Angst vor Einsamkeit, nur ist er nicht fähig zu einer "normalen" menschlichen Begegnung. Für ihn ist das Verspeisen eines Menschen die ultimative Vereinigung. Anfänglich gab es in unserem Buch Sexszenen, ich hab aber gebeten, die rauszunehmen. Denn wenn die beiden miteinander ins Bett hätten gehen können, dann hätte er ihn nicht mehr auffressen müssen.

SKIP: War das für Sie als Schauspieler das Schlimmste und Krasseste, was man spielen kann?

Thomas Kretschmann: Es war sicher das Krasseste. Das Schlimmste aber nicht – eigenartigerweise haben wir sogar ziemlich viel gelacht beim Dreh. Manches bei der Geschichte ist ja derartig bizarr, dass man einfach lachen muss. Und es ist eine Methode, die Bedrückung eines solchen Themas zu erleichtern … ich habe jedenfalls noch nie am Set so viel gelacht wie bei diesem Film.

SKIP: Gab es jemals Bedenken, dass dieser kontroversielle Part sich negativ auf Ihre Hollywood-Karriere auswirken könnte?

Thomas Kretschmann: Nein, eigentlich nie. Ich hab mir allerdings anfänglich schon drei Wochen Bedenkzeit für meine Zusage erbeten, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das spielen will. Aber um meine Karriere hab ich mir keine Sorgen gemacht.

SKIP: Sie haben es ja als einer der wenigen Deutschen in Hollywood geschafft, berühmt zu werden, ohne nur Nazi-Offiziere spielen zu müssen. Gerade waren Sie in einem TV-Movie Papst Johannes Paul II – ein ziemliches Kontrastprogramm zu King Kong und Rohtenburg …

Thomas Kretschmann: Ja, und ehrlich gesagt war die Rolle als Papst mit Abstand am schwierigsten zu spielen. Das war echte Knochenarbeit. Nicht nur, weil ich seiner Person mit großem Respekt begegne. Aber die ganze Welt weiß, wie er aussah und was er gemacht hat. Das heißt man kann sich´s auf einen Schlag mit Millionen Katholiken verderben (lacht).


余談ですが、サイトに差し替えを希望したいぐらいこの画像はイケてないと思います。

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by fendi_jp2 | 2006-07-31 02:43 | Rohtenburg