「penthouse」(DE)インタビュー

HPのTOPを開けたら、裸のお姉さんが出てくきますから、要注意ですよー。
職場で見るときは、周囲に注意してくださいねー。


http://www.penthouse.de/magazin/
http://www.penthouse.de/magazin/interviews/thomas-kretschmann.html
http://www.penthouse.de/magazin/interviews/thomas-kretschmann-2.html

トーマスさん、お父さんとお会いになったんですね。
自分が家族(子供)を持って、やっとお父さんと会う気持ちになられたようです。
お父様もブルーの瞳との事。(お父さんにまだ)髪があって安心したよ!と笑っておっしゃってますが、ドイツでも禿げってやっぱりちょっと嫌なんですかね?
日本男性はやたらと禿げを嫌がりますが、海外はそうでもないかと思ってました。
へー。
あと自分が出てる映画を見るのは、好きじゃないとの事。
どっか醒めてしまって、盛り上がれないらしい。でも「WANTED」はとっても楽しめたとの事。(宣伝のインタビューですからね、まあね。)
お母様が、自分を信じてずっと応援してくれてた事。
自分の子供達は普段はママに、でも本当に重要な事は自分(トーマス)に相談しにくること。
なんかこんな風に語ってるの、新鮮でちょっと楽しいです。
もっと色々知りたいなぁ。
インタビュー嫌いそうだけど、もっと話してくれないかしら?

ドイツ語辞書を片手に、1週間ぐらいかけて読んでます。
(たったこれだけの量なのに!!)
私は、冠詞とか、女性名詞とか、男性名詞とか、分離動詞とか無い国の人なので、ドイツ語の理解は宇宙語並みに困難です。
なんで語尾が変化するの?なんで過去分詞は頭に別の物がひっついて、語尾も変化するの?
名詞化とか何?外来語とかも意味不明なんですけど!




Der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann hat es geschafft. In Roman Polanskis Oscar-Opus 'Der Pianist' brillierte er als Wehrmachtsoffizier. Im 'King Kong'-Remake von Peter Jackson bestach er als knurriger Captain Englehorn. Seitdem stehen dem Ex-DDR-Leistungsschwimmer alle Türen von Hollywood sperrangelweit offen. Im aktuellen Action-Blockbuster 'Wanted' glänzt der 45-Jährige neben Kollegen wie Angelina Jolie und Morgan Freeman.


Hat Ihr Vollbart mit der Wiederverfilmung des TV-Klassikers 'Der Seewolf' zu tun?

Ja, nur dass wir statt eines Vier- einen Zweiteiler drehen, der Ende des Jahres im Fernsehen zu sehen sein wird.


Sie verkörpern 'Wolf Larsen'?

Ja, die Rolle hat damals Raimund Harmstorf gespielt. 'Der Seewolf' ist meine erste prägende TV-Erinnerung. Wir Jungs sind damals alle mit zwei Kartoffeln in der Hosentasche aufgewachsen: Die rohe war für den Freund und die gekochte für einen selbst.


Lassen Sie uns über 'Wanted' reden. Ein Hammer-Film, der im Thriller-Genre neue Maßstäbe setzt. Haben Sie das schon bei den Dreharbeiten geahnt?

Mir war schon klar, dass wir etwas ganz Besonderes machen, aber dass 'Wanted' – wie damals 'Matrix' – die Action-Schraube noch ein paar Umdrehungen weiter anziehen würde, das habe ich nicht zu hoffen gewagt. Regisseur Timur Bekmambetov hat einen wirklich sensationellen Job gemacht.


Sehen Sie sich gerne auf der Leinwand?

Meistens habe ich damit Probleme. Immer wenn ich im Bild bin, fühlt sich der Film für mich eher mittelmäßig an. Aber als ich 'Wanted' gesehen hatte, war ich zum ersten Mal begeistert.


Der Film stellt die Frage, was ein Vater seinem Sohn vererben kann. Wie war das bei Ihnen?

Ich gehe davon aus, dass ich von meinem Vater die Gene vererbt bekommen habe. Ich habe ihn als Kind nie kennengelernt. Aber vor zwei, drei Jahren habe ich mich mit ihm getroffen.


Warum?

Ich wollte ihn wenigstens einmal sehen. Ich habe selbst drei Kinder und fand, dass es an der Zeit wäre, dem eigenen Vater zu begegnen. Man sitzt da natürlich einem fremden Menschen gegenüber. Dann stellt man fest, dass man die blauen Augen von ihm hat. Und freut sich, dass er mit 80 noch alle Haare auf dem Kopf hat.


Im Alter also keine Glatze! Sehr beruhigend. Und was hat Ihnen Ihre Mutter mit auf den Weg gegeben?

Sie hat mich immer darin bestärkt, für das einzustehen, woran ich glaube. Das war sehr wichtig und prägend für mein weiteres Leben. Auch für meine Karriere.

Was geben Sie an Ihre Kindern weiter?

Kinder orientieren sich sowieso an den Eltern. Wenn meinen Kindern zum Beispiel etwas wehtut, dann gehen sie automatisch zur Mama. Wenn es aber um Abenteuer geht oder um 'Fragen, die die Welt bewegen', dann kommen sie zu mir. Das ist genetisch wohl so vorprogrammiert.


Worauf sind Sie denn besonders stolz bei Ihren Kindern?

Auf alles! Darauf, dass mein zehnjähriger Sohn noch mit mir kuschelt. Die Kleinen tun das ja sowieso noch. Ich freue mich immer riesig, wenn sie darauf bestehen, dass ich sie ins Bett bringe. Meine Kinder und ich sind sehr zärtlich und warmherzig miteinander. Wir drücken uns sehr oft und sehr gern. Und ich küsse sie alle mindestens 50 Mal am Tag.


'Nimm dein Leben in die eigene Hand und mach etwas daraus!«'– auch das wird im Film propagiert. Kann man denn sein Schicksal selbst bestimmen?

Ich glaube, dass sich das Schicksal oft anbietet und man dann die Wahl hat, es zu bedienen oder zu ignorieren. Ich habe schon oft versucht, gegen die Wand zu rennen und gelernt, dass das überhaupt nichts bringt.


Hatten Sie viel Glück im Leben?

Ja, aber es war Glück, das ich mir erarbeitet habe. Dem Glück muss man immer die Tür aufmachen.


Erklären Sie das bitte etwas genauer?

Ich weiß zum Beispiel, wann ich mein Glück beim Schopf packen muss. Im Leben wie im Beruf. In jedem Film gibt es eine Szene, von der ich weiß, dass ich die auf keinen Fall verkacken darf. Polanskis Film 'Der Pianist' war so ein Glück-beim-Schopf-Packen! Diese paar Drehtage waren die wichtigsten in meinem Leben. Nach diesem Film standen mir alle Türen offen. Ganz abgesehen davon habe ich da den bisher besten Job gemacht.

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by fendi_jp2 | 2008-09-09 01:31 | articre